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Die Lernfabrik für Energieproduktivität – ungewöhnlich und wegweisend

Energie hat sich für die deutsche Wirtschaft zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor entwickelt – vor allem in der industriellen Produktion. Gerade in Krisenzeiten müssen Unternehmen ihre Kosten im Griff haben. Das Klima zu schützen und damit die Notwendigkeit, CO2 zu vermeiden, sind weitere Faktoren, die den möglichst sparsamen Einsatz von Energie zu einem Schlüsselthema machen.

Doch deutsche Unternehmen nutzen immer noch nicht alle Möglichkeiten, um ihre Energiekosten zu senken, obwohl das Potenzial bei bis zu 30 Prozent liegt. Bis zum Jahr 2020 sind Einsparungen von rund zehn Milliarden Euro möglich. Vielen Unternehmern ist klar, dass sie beim Thema Energiekosten noch Handlungsbedarf haben. Doch es fehlen ihnen oft konkretes Wissen und Methoden, um den Energieverbrauch substanziell und nachhaltig zu senken.

Wo soll ein Produktionsverantwortlicher anfangen zu optimieren? Wie kann ein Unternehmen schon kurzfristig Einsparungen erzielen und Energiekosten senken? Welche Methoden und Technologien gibt es, um Energie effizienter zu nutzen? Anschauliche Antworten auf alle diese Fragen gibt die Lernfabrik für Energieproduktivität (LEP), eine Kooperation der Unternehmensberatung McKinsey & Company und des Instituts für Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen PTW – Universität Darmstadt.

In den Workshops kommen neben den fortschrittlichsten Energiemanagementmethoden auch die innovativsten Technologien in Verbindung mit Industrie 4.0 zum Einsatz. Teilnehmer können kritische Versorgungs- und Verbrauchsparameter optimieren, Lastzyklen studieren und operative Ablaufe optimal anpassen. Sie lernen dabei auch die innovativsten Technologien für Energieeffienz kennen, insbesondere was zentrale Themen wie Wärmerückgewinnung, Beleuchtung und Energieverteilung angeht.